Pressemitteilung
05.02.2013

Pressemitteilung zur Entschei­dung der Universität Düsseldorf vom 05.02.2013

Bonn, 05. Februar 2013. Frau Prof. Dr. Schavan wird gegen die heute mit­geteilte Entschei­dung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf beim Verwal­tungs­gericht Düsseldorf Klage erheben.

Die Entschei­dung ist in einem fehlerhaften Verfahren zustande gekom­men und sie ist auch materiell rechtswidrig.

Die ge­setzlich vorgeschriebene Vertraulich­keit des Verwal­tungs­ver­fahrens wurde durch mehrfache se­le­ktive Informa­tion der Öffent­lich­keit verletzt. Die gebotenen Ermitt­lun­gen zur Feststellung einer Täuschung der Gutachter im damaligen Promotions­ver­fahren sind unterblieben. Förmlich gestellte Beweisanträge, die sich darauf beziehen, wurden übergan­gen. Das gilt beispielsweise auch für den Antrag auf Einholung eines externen Fachgutachtens. Eine Täuschung hat es nicht gegeben.

Die Entschei­dung ist auch unverhältnismäßig. Die gemessen am Umfang der Doktor­arbeit und ihrer Literaturnachweise geringfügige Zahl behaupteter Zitierverstöße, die sich zudem fast alle im referierenden Teil der Arbeit befinden, rechtfertigen die Rücknahme der Promotion und damit des einzigen berufsqualifizierenden Ab­schlusses unserer Mandantin nicht.

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