Berlin, 30. September 2026. Die Humboldt‑Universität zu Berlin hat Rechtsanwalt Dr. Ulrich Karpenstein am 29. September 2026 zum Honorarprofessor ernannt. Der Partner der Sozietät Redeker Sellner Dahs ist auf Europarecht, Verfassungs- und Völkerrecht spezialisiert und seit 2022 Lehrbeauftragter an der Humboldt‑Universität.
In seiner Mandatsarbeit ist Ulrich Karpenstein auf die Beratung und Vertretung im Europa- und Verfassungs- sowie auf das Außenwirtschafts- und Investitionsrecht spezialisiert. Er hat Verfassungsorgane, Unternehmen und Verbände in mehr als 150 Verfahren vor dem EuGH und dem BVerfG vertreten, etwa zur Vorratsdatenspeicherung, zum beschleunigten Atomausstieg, zu EU‑Russland‑Sanktionen sowie im NPD‑Verbotsverfahren; darüber hinaus vertritt er Behörden und Unternehmen in zahlreichen Verfahren vor den Verwaltungsgerichten und in Staatshaftungsverfahren.
Ulrich Karpenstein wurde 1968 in Brüssel geboren. Sein Studium absolvierte er in Marburg, wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an den Universitäten in Mannheim und Fribourg (Schweiz). 1998 wurde er bei Prof. Dr. Eibe Riedel (Mannheim) promoviert. Seit 2000 ist er Mitglied der Sozietät Redeker Sellner Dahs; im Jahre 2023 wurde er zum Vizepräsidenten des Deutschen Anwaltvereins gewählt und setzt sich dort für die Resilienz der Dritten Gewalt in Europa, insbesondere für die Absicherung der Verfassungsgerichtsbarkeit ein. Er ist u. a. Mitherausgeber der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) und der Europäischen Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) sowie mehrerer Kommentare und Handbücher zum Europarecht.
Ulrich Karpenstein wurde vom Branchendienst JUVE seit 2013 als „führender Berater im Verfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht“ sowie von Handelsblatt/Best Lawyers wiederholt als „Anwalt des Jahres für Öffentliches Wirtschaftsrecht“ ausgezeichnet.