Pressemitteilung
27.03.2012

Spiegel‐Falschberichterstattung über Ex‐HSH Nordbank‐Chefjustitiar:
Dr. Wolfgang Gößmann vor Landgericht Hamburg erfolgreich

Bonn, 27. März 2012. Erfolg für Wolfgang Gößmann: Der Spiegel‐Verlag und die Spiegel‐ Redakteure Gunther Latsch und Jörg Schmitt haben am 23. März 2012 vor dem Landgericht Hamburg strafbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärungen abgegeben.

Danach ist es dem Spiegel‐Verlag und den beiden Redakteuren bei Meidung einer Vertragsstrafe untersagt, durch die angegriffene Berichterstattung den Verdacht zu erwecken, Wolfgang Gößmann habe bei angeblichen Abhörmaßnahmen gegenüber dem früheren HSHVorstandsmitglied Frank Roth mitgewirkt. Weiter haben sie sich verpflichtet, die Behauptung zu unterlassen, Wolfgang Gößmann habe eine Maßnahme durchgeführt, um Frank Roth und drei weitere Vorstandsmitglieder des Geheimnisverrats zu überführen. Der Verlag und die Journalisten müssen die erheblichen Kosten tragen, die Wolfgang Gößmann durch die Rechtsverfolgung entstanden sind (LG Hamburg 324 O 628/10).

Am 20. April 2012 wird das Landgericht Hamburg darüber hinaus über einen Richtigstellungsantrag von Wolfgang Gößmann entscheiden (LG Hamburg 324 O 628/10).

Die Berichterstattung im Spiegel vom 23. August 2010 war der Auftakt für eine Kampagne, mit der das Ansehen und die Reputation eines hoch angesehenen Justitiars und Rechtsanwalts beschädigt wurden. Die rechtswidrige Berichterstattung hat zur Zerstörung seiner beruflichen Existenz maßgeblich beigetragen.

In dem Verhandlungstermin hat die Axel Springer AG das Verbot anerkannt, durch die Berichterstattung vom 30. August 2010 den Verdacht zu erwecken, Wolfgang Gößmann sei an einer angeblichen Aktion der HSH Nordbank beteiligt gewesen, um das Büro des früheren HSH‐Vorstandsmitglieds Frank Roth zu verwanzen (LG Hamburg 324 O 631/10).

Im Fall von Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Rechtsanwalt Gernot Lehr

Telefon +49/228/7 26 25 117
EMail: lehr@redeker.de

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